Was ist Shiatsu und wo kommt es her?

Shiatsu bedeutet Shi “Finger”, atsu “druck” und ist eine in Japan entwickelte Form der manuellen Therapie. Später wurde Shiatsu in die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) als eine der fünf Säulen eingebettet. 

Der Shiatsu Praktiker arbeitet nicht mit Muskelkraft, sondern mit dem eigenen Körpergewicht. Er stellt eine Verbindung zum Energiesystem her und folgt den Meridianen (Energiebahnen).  Es gibt 12 Hauptmeridiane, die im energetischen Zusammenhang mit den Organen stehen, sodass die Shiatsu Behandlung zielgerichtet erfolgen kann.

Die Behandlung wird mit dem Daumen, der Hand, dem Ellbogen oder dem Knie durch Anlehnen an den Körper ausgeführt. Die Berührung durch den Shiatsu Praktiker geschieht in Achtsamkeit, Absichtslosigkeit sowie Offenheit


Die fünf Säulen der TCM: 

In der TCM werden die unterschiedlichsten therapeutischen Verfahren in 
fünf Säulen zusammengefasst:


  1. Chinesische Arzneimittel - Therapie
  2. Akupunktur sowie Moxibustion
  3. Massagetechniken (z.B. Shiatsu, Tuina)
  4. Bewegungsübungen (z.B. Qigong, Taijiquan) und
  5. Ernährung (Nahrung als Arznei)


Wie kann Shiatsu helfen?

Da, wie oben beschrieben, die Meridiane den Inneren Organen zugeordnet sind, können durch diese spezielle Behandlung die Energieflüsse der Meridiane stimuliert und mögliche Imbalancen ausgeglichen werden. Blockaden und Staus werden gelöst, sodass der Körper angeregt wird sich wieder selbst zu heilen.   
- Hilfe zur Selbstheilung -


Wofür wird Shiatsu eingesetzt?

Shiatsu wird traditionell u.a. eingesetzt bei:

  • Durchblutungsstörungen
  • Erkältungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Menstruationsbeschwerden
  • Muskulären Verspannungen
  • Schmerzhaften Einschränkungen des Bewegungsapparates
  • Übelkeit
  • Verdauungsprobleme